Tierärztliche Klinik für Pferde Wolfesing
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Pferdekrankheiten von A-Z
An dieser Stelle haben wir für Sie eine Übersicht der Pferderkrankungen zusammengestellt. Informieren Sie sich über die typischen Pferdekrankheiten.

Musterplan
Hier finden Sie unseren Musterplan für gezieltes Aufbautraining nach einer Verletzung der Beugesehne.

Neuigkeiten
Informieren Sie sich über neue Therapieoptionen bei Arthrose



Hier finden Sie aktuelle Infos zu neuen Therapien bei Sehnenverletzungen



DualVis - Therapie bei Arthrose


Neue Hoffnung: Arthritis und Arthrose sind auch heute noch Geißeln für viele Pferde

Die Reaktion des Gelenkknorpels nach zu großer Belastung, oder erfolgter Schädigung ist ziemlich einheitlich. Beides verursacht entweder einen echten Defekt, oder setzt einen degenerativen Prozess in Gang. Der Gelenkknorpel verliert zunächst einmal seinen Glanz und seine Konsistenz, er wird gelb und weich. Mit zunehmendem Knorpelverlust kommt es zur Bildung von Osteophyten. Diese können im Endstadium das Gelenk völlig verknöchern lassen.

Um diesen degenerativen und teilweise durch entzündliche Schübe gezeichneten Prozess zu unterbinden bietet sich die intraartikuläre Gabe von DualVis an. Die Doppelkammerspritze beinhaltet in der ersten Kammer eine niedermolekulare Hyaluronsäure und in der zweiten Kammer eine hochmolekulare Hyaluronsäure. Die niedermolekulare Substanz legt sich als dünner Film über die Gelenkinnenhaut und geht aktiv gegen die Entzündung vor, da ansonsten die ins Gelenk gespritzte Hyaluronsäure sehr schnell durch die Entzündungsstoffe im Gelenk abgebaut wird und daher nicht ausreichend wirken könnte.

In der zweiten Kammer befindet sich eine einzigartige hochmolekulare Hyaluronsäuresubstanz, die selbst unter starken statischen Belastungen nicht aus dem Gelenk herausgedrückt wird.

Der wesentliche Faktor liegt darin, dass sich die Zusammensetzung von DualVis und des Gelenkknorpels ideal ergänzen. Die Oberfläche des Gelenkknorpels ist nämlich nicht glatt, sondern weist eine ganz zarte wellige, oder besser hügelige Oberflächenstruktur auf. In diese winzigen kleinen Vertiefungen legen sich diese Art Hyaluronsäurekügelchen. Je höher der Druck aber wird, umso mehr werden sie in die kleinen Grübchen des Gelenkknorpels hereingepresst und dadurch zugleich daran gehindert, zur Seite wegzuflutschen.

Ein dritter Faktor ist, dass durch biochemische Wechselwirkungen DualVis eine hohe Neigung ("Affinität") hat, sich am Gelenkknorpel aufzuhalten. Zusätzlich wird der Knorpel mit einem "Gelstossdämpfer" überzogen, welcher den weiteren degemerativen Knorpelabbau minimiert.

Der Druck auf die jeweiligen Knochenendigungen eines Gelenkes wird hierbei abgefedert und reduziert.

Das Therapieschema von DualVis

  • Am ersten Tag: 2 Injektionen pro Gelenk
  • Eine Woche später: 2 Injektionen pro Gelenk 
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Dr. Rüdiger Brems zu Gast bei Neues aus der Medizin.