Tierärztliche Klinik für Pferde Wolfesing
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Pferdekrankheiten von A-Z
An dieser Stelle haben wir für Sie eine Übersicht der Pferderkrankungen zusammengestellt. Informieren Sie sich über die typischen Pferdekrankheiten.

Musterplan
Hier finden Sie unseren Musterplan für gezieltes Aufbautraining nach einer Verletzung der Beugesehne.

Neuigkeiten
Informieren Sie sich über neue Therapieoptionen bei Arthrose



Hier finden Sie aktuelle Infos zu neuen Therapien bei Sehnenverletzungen



Arthroskopie

Der Begriff Arthroskopie leitet sich aus dem Griechischen ab. Dabei steht "Arthros" für Gelenk, "skopein" bedeutet schauen. Die Arthroskopie ist eine Untersuchung von Gelenken mit einem Spezialendoskop, dem Arthroskop.

Es besteht aus einem optischen System von Stablinsen, einer Lichtquelle und einer Spülvorrichtung. Über einen zweiten Gelenkzugang (Arbeitskanal) werden chirurgische Instrumente für kleine operative Eingriffe eingeführt. Die Optik dieses Endoskops ist zur Arbeitserleichterung über eine Kamera mit einem Monitor verbunden. Der Arzt kann mit diesem Arthroskop, also ähnlich wie mit einer Kamera direkt die Gelenkstrukturen betrachten. Folgende Veränderungen können mit der Arthroskopie festgestellt werden:

  • Traumatische, also durch eine Verletzung oder einen Unfall ausgelöste Veränderungen
  • Degenerative Veränderungen (Gelenkabnutzung)
  • Entzündliche Veränderungen

Gleichzeitig können, falls notwendig, im Rahmen der Arthroskopie Operationen mit speziellen Instrumenten durchgeführt werden. Dies bezeichnet man auch als minimal-invasive Chirurgie (MIC) oder Schlüssellochchirurgie. Gegenüber den offenen chirurgischen Verfahren hat die minimal-invasive Chirurgie den Vorteil, dass sie den Organismus geringer belastet, da hier nur mittels mehrerer kleiner Schnitte an dem betroffenen Gelenk operiert wird. Weitere Vorteile sind geringere Schmerzen nach der Operation, kürzere Heilungszeiten und somit eine schnellere sportliche Belastbarkeit.

Die Arthroskopie wird unter Vollnarkose durchgeführt. Zuerst wird die Hautumgebung des betroffenen Gelenkes rasiert und desinfiziert. Anschließend wird das Operationsgebiet steril abgedeckt. Der Arzt führt dann über einen kleinen Schnitt in der Haut ein Führungsrohr (Trokar) in das Gelenk ein. Durch dieses Führungsrohr schiebt er das Arthroskop hinein. Damit sich der Arzt im Gelenkraum orientieren kann, bringt er zusätzlich Flüssigkeit in das Gelenk ein. Hierdurch werden Strukturen wie z. B. Kreuzband oder Meniskus besser sichtbar. Um minimal-invasiv zu operieren, werden schließlich noch ein bis zwei weitere Schnitte gemacht, um spezielle Instrumente ins Gelenk einzuführen.

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Thema: Sehnenverletzung

Dr. Rüdiger Brems zu Gast bei Neues aus der Medizin.